Sprint-Duo in Richterswil

In Richterswil fanden vergangenen Sonntag gleich zwei Sprint-OL-Wettkämpfe statt. Die OLG Huttwil war sowohl am Einzellauf wie an der Staffel gut vertreten.

Die OLG Zimmerberg organisierte am Morgen einen nationalen Sprint-OL, der über 1600 Teilnehmer anlockte. Der Lauf war unter anderem Selektionslauf für einen Weltcupblock der Elite und für die Jugend-EM und die Junioren-WM bei den Junioren. Für die betroffenen Kategorien gab es eine Quarantäne, damit die Läufer nichts vom Rennen mitbekamen, bevor sie selber starteten. Von der OLG Huttwil kamen dadurch Thabita Schneider, Jan Kurzen und Gianluca Disilvestro zu ihrem ersten Quarantäne-Aufenthalt. Ihr Eindruck war ein mehrheitlich langweiliger.

Der Lauf startete relativ weit oben, und nach ein paar Routenwahlen ging es mit kurzen Posten in die Altstadt, die durch einige künstliche Zäune zusätzlich verkompliziert wurde. Leider waren die künstlichen Zäune auf der Karte schlecht ersichtlich, was zu vielen Umkehraktionen führte. Aber auch sonst waren die Bahnen sehr anspruchsvoll, und es gab viele Suchaktionen, die teilweise über fünf Minuten dauerten – im Sprint-OL eine Ewigkeit. Für die Huttwiler gab es keine Podestplätze, aber knapp daran vorbei schrammten Silvio Strub als vierter, sowie Ernst Kläy und Patrik Grossenbacher als fünfte.

Wichtiger als der Einzellauf war für viele die Staffel vom Nachmittag – die OLG Huttwil stand gleich mit 5 Teams am Start. Dies unter anderem, weil der Verein 2019 60 Jahre alt wird, und sich deshalb zum gemeinsamen Ziel gesetzt hat, 60 Staffelstrecken zu absolvieren. OL wird häufig als Einzelsportart für Individualisten abgestempelt, was teilweise sicher berechtigt ist, aber gerade bei Staffeln ist auch der Teamgeist spürbar. Das Staffelziel soll deshalb den Verein auch an Wettkämpfen näher zusammenbringen.

Start der Staffel war um 14 Uhr. Durch die vielen Teilnehmer waren die Startzeiten des Einzellaufs über fast fünf Stunden verteilt, was bedeutete, dass einige mehr als sechs Stunden zwischen den beiden Läufen hatten. Bei anderen, wie zum Beispiel bei Daniela Häusler, lag weniger als eine Stunde dazwischen. Die Staffelbahnen hatte nur wenige Posten und es ging vor allem darum, schnelle Routen zu sehen. Da nun Start und Ziel recht hoch über dem See lagen, die Bahnen aber trotzdem nochmals bis runter in die Altstadt führten, war recht viel Steigung zu bewältigen.

Das erste Huttwiler Team arbeitete sich nach der ersten Strecke kontinuierlich nach vorne, und erreichte nach einem fulminanten Lauf von Tanja Häfeli den guten 22. Rang von 90 Teams. Bei den anderen Teams stand das Mitmachen im Vordergrund, und das Hauptziel war, dass alle Teams klassiert waren. Dieses Ziel wurde auch souverän erreicht, was angesichts von 26 nichtklassierten Mannschaften durchaus nicht selbstversändlich war.

Vom OLG-Jahresziel sind nun 26 Strecken erreicht, und es stehen noch sechs Staffeln auf dem Programm. Die legendäre Pfingststaffel ist die nächste Startgelegenheit.

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