Restart der OL-Saison - 2. impOLs-Abendlauf in Herzogenbuchsee

Die wegen Corona-Viren im März abgebrochene Wettkampfsaison der Orientierungsläufer wurde zumindest regional am letzten Donnerstagabend neu gestartet. Die OLG Herzogenbuchsee lud zum impOLs-Abendlauf im Lööliwald ein. Von der OLG Huttwil bestritt die zwölfjährige Jael Hirschi, Auswil, ihren allerersten wettkampfmässigen Einsatz.

Lukas Neuenschwander beim Zieleinlauf

Die wegen Corona-Viren im März abgebrochene Wettkampfsaison der Orientierungsläufer wurde zumindest regional am letzten Donnerstagabend neu gestartet. Die OLG Herzogenbuchsee lud zum impOLs-Abendlauf im Lööliwald ein. Von der OLG Huttwil bestritt die zwölfjährige Jael Hirschi, Auswil, ihren allerersten wettkampfmässigen Einsatz.

Für einen regionalen Lauf völlig ungewöhnlich war, dass man sich über ein Portal voranmelden musste. Auch die die Corona-Schutzmassnahmen muteten seltsam an, aber die 228 Läuferinnen und Läufer waren froh, endlich  wieder OL machen zu dürfen. Von der OLG Huttwil waren 21 Mitglieder dabei, unter ihnen auch die Auswilerin Jael Hirschi, welche als Anfängerin zehn Konkurrentinnen hinter sich lies. Dies und ihre klaren, raschen und überzeugenden Antworten im Interview (siehe Link) erstaunten den Berichterstatter.

Fünf Bahnen, gemischte Kategorien

Bei den Oberaargauer Abendläufen kann man sich die Streckenlänge und den Schwierigkeitsgrad beliebig auswählen. Zwischen 2.4 und 6.8 Leistungskilometern gab es schwierige, mittlere und einfache Strecken, was zu fünf Kategorien ohne Geschlechtertrennung führte.

Der Lööliwald, im Massstab 1:5`000 aufgenommen, bot viele Feinheiten und war für Anfänger wie «Profis» geeignet. Die schwierigeren Bahnen enthielten  interessante Routenwahlaufgaben und der Schlussteil führte durch Siedlungsgebiet, was eine klare Umstellung im Kopf erforderte. Für die weniger Geübten hatte es viele Wege und Weglein, die viel Aufmerksamkeit verlangten, weil man sie sonst verpasste.

Nur zufriedene Gesichter

Dieser kleine Anlass hat Vielen sehr gefallen, auch bei den Huttwilern sah man nur zufriedene Gesichter. Dass man auf Querrouten manchmal Bekanntschaft mit Dornen machte oder einen fein gesetzten Posten (OL-Posten werden nie versteckt!) nicht auf Anhieb traf, gehört nun wieder zum OL-Alltag und kann nie dem Veranstalter angelastet werden. Die Fehlerhäufigkeit wird mit fortschreitender Saison wieder abnehmen. Der nächste impOLs-Lauf wird das bereits bestätigen, er findet am nächsten Donnerstag in Bätterkinden statt, die Bucheggberger Orientierungsläufer sind die Organisatoren.

 

Fotos

Interview mit Jael Hirschi

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