Oberaargauer Nacht-OL

Am letzten Freitag wagten sich 100 abenteuerlustige Läuferinnen und Läufer mit Stirnlampen in den finsteren Rotwald. Bahnleger Gianluca Disilvestro durfte für seinen ersten Einsatz in dieser Funktion positive Rückmeldungen entgegen nehmen.

Thabita Schneider und Joëlle Gerber hatten am Oberaargauer Nacht-OL das Ressort "Anmeldung" unter sich.

Am letzten Freitag wagten sich 100 abenteuerlustige Läuferinnen und Läufer mit Stirnlampen in den finsteren Rotwald. Bahnleger Gianluca Disilvestro durfte für seinen ersten Einsatz in dieser Funktion positive Rückmeldungen entgegen nehmen.

Der kleine Wald bei Dürrenroth macht es einem Bahnleger nicht leicht, vor allem lange Bahnen können nicht ohne Spezialmassnahmen gelegt werden. Die Teilnehmer auf der längsten Bahn mussten einen Kartenwechsel vornehmen und eine zweite, neue Runde zurück legen. Das Alter der Karte (3 Jahre bedeuten in diesem Wald einen rechten Qualitätsverlust) bot zusätzliche Erschwernisse. Viele Forstarbeiten in der Vorwoche (neue «Wege» und Traktorspuren) und das teilweise unübersichtliche Gelände (Kuppen, Wurzelstöcke, nicht kartierbare Kleinstdickichte) boten viele Möglichkeiten, Fehler zu begehen. So hatten einige auch erfolgsgewohnte «Cracks» Abstürze in Form von minutenlangen Suchaktionen zu beklagen. Trotzdem kamen alle heil, die meisten auch mit zufriedenen Gesichtern aus dem Wald.

Die Organisation durch die Juniorengruppe der OLGH klappte bestens, auch die OL-Beiz, in der sich die Meisten nach dem Lauf verpflegten, hatte ein reichhaltiges und qualitativ gutes Angebot.

Auf seine Eindrücke bei der erstmaligen Bahnlegung angesprochen, meinte Disilvestro, er sei überrascht gewesen, wieviele Detailarbeiten neben dem eigentlich OL-technischen noch angefallen seien. Die Vorbereitungen mit mehreren Besuchen und Kontrollen im Wald seien aufwändig gewesen. Für ihn sei es aber eine schöne Erfahrung, vor allem, weil er auch grundsätzlich positive Rückmeldungen erhalten habe. Kritische Rückmeldungen, wie kleine Fehler in Postenbeschreibungen oder die Anzahl Posten bei der längsten Bahn sei an der obersten Grenze gewesen, wird er das nächste mal berücksichtigen.

Kritik kann oft sehr Gegensätzlich sein: während es die Einen zu schwierig fanden, lobten Andere die anspruchsvolle Bahnanlage. Der Juniorengruppe der OLGH kann jedenfalls ein Kränzchen für ihren Einsatz gewunden werden!

Die Nachtlaufserie geht mit dem Schlusslauf am 19. Oktober in Hondrich zu Ende. Es gibt noch OLGH-Mitglieder mit Chancen auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung oder gar auf den Titel Berner Nacht-OL-Meister oder -Meisterin.

Weitere Einträge
Klubleben

Rund fünfzig Personen – OLG-Mitglieder und Helfer vom Huttwiler-OL - freuten sich auf den Chloushöck vom letzten Novemberfreitag in der Waldhütte im...

Newseintrag lesen
Hallensprint-Cup

Vor einer Woche (21. November) organisierte Anna den zweiten Hallensprint. Die nächste Etappe findet am 19. Dezember statt. Nachfolgend die Ergebnisse...

Newseintrag lesen
Hallensprint-Cup

Damit im Winter der Wettkampfgedanke nicht zu kurz kommt, startet mit den Wintertrainings auch der Hallensprint-Cup. Bis im März finden insgesamt fünf...

Newseintrag lesen
National und Regional

Am Wochenende vom 2./3. November 2019 fanden in Wil SG die letzten Orientierungsläufe der Saison 2019 statt. Es standen gleich drei Wettkämpfe auf dem...

Newseintrag lesen
National und Regional

Die OLV Hindelbank führte am letzten Oktoberwochenende 2019 bei herrlichem Herbstwetter spannende Orientierungsläufe durch.

Newseintrag lesen
Terminübersicht und Downloads