Erfolgreiches Weltcupfinale im fernen Osten für Sarina Jenzer

In der zweiten Oktoberhälfte gastierte die Orientierungslauf-Weltelite zum Abschluss der Saison im fernen China. Dabei war auch Sarina Jenzer.

Sarina Jenzer am Weltcupfinale in Guangdong

5. Rang für Sarina in der Mitteldistanz am Weltcupfinale - und 5 Schweizerinnen in den Top 7 :-)

In der zweiten Oktoberhälfte gastierte die Orientierungslauf-Weltelite zum Abschluss der Saison im fernen China. Vom 17. bis am 23. Oktober wurden in der Stadt Wuhan die Militärweltmeisterschaften ausgetragen – ein Polysportevent, an dem auch Orientierungslauf zum Programm gehört – in den Tagen darauf war die OL-Szene dann wieder unter sich und trug in der Provinz Guangdong das diesjährige Weltcupfinale aus. Mehrere Schweizer SpitzenläuferInnen wurden für beide Anlässe selektioniert, eine davon war das Mitglied der OLG Huttwil, Sarina Jenzer.

China ist nicht unbedingt eine typische OL-Nation, doch soll dort der Sport sehr stark am Aufkommen sein. So fand das grosse Finale erstmals überhaupt in diesem Land statt und war auch für die routinierte 28 jährige eine ganz neue Erfahrung: «Es war ein riesiges Abenteuer und sehr beeindruckend, die Macht und Propaganda in diesem Land mal hautnah zu erleben. Die Bevölkerung war sehr gastfreundlich und hatte grosse Freude an uns Europäern, die ihr Land besuchten.»

Auch aus sportlicher Sicht war der Trip in den Fernen Osten für Sarina Jenzer ein Erfolg. Trotz einem gröberen Fehler mit mehreren Minuten Zeitverlust zum ersten Posten, erreichte sie im Mitteldistanzrennen der Militär-WM den guten 7. Platz und in der Langdistanz am Tag danach gar den 6. Rang. Und da die Schweizerinnen in der Teamwertung auf dem 3. Platz landeten, konnte Sarina Jenzer zusammen mit ihren beiden Teamkolleginnen Elena Roos und Angela Schwab gar mit Edelmetall um den Hals weiterreisen.

Aufgewärmt ging die Reise weiter Richtung Süden. Vor einigen Wochen lief Jenzer im Mitteldistanzrennen anlässlich des Weltcups in Laufen/BL auf den starken 5. Rang. Diese Glanzleistung gelang ihr in der Mitteldistanz in Guangdong wieder – und im Sprintrennen lief sie mit einem ausgezeichneten 6. Rang gar ein drittes Mal innert Kürze mitten in die Weltspitze! «Diese beiden Top 6-Platzierungen sind einfach super und ich habe riesige Freude» meint Jenzer nach ihrer Rückkehr in die Schweiz.

Leider erlebte das Schweizer Team auch die weniger schönen Seiten. «Es ist erschreckend, was in diesem Land alles gemacht wird, um um jeden Preis die besten der Welt zu sein!», erzählt Sarina. So wurde zum Beispiel nach dem Mitteldistanzrennen an der Militär-WM das gesamte Chinesische Team disqulifiziert und von den restlichen Wettbewerben ausgeschlossen, da sie den eigenen Leuten nachweislich diverse illegale Vorteile verschafften und so das Rennen klar dominierten. Trotzdem lobt Sarina Jenzer die Organisatoren: «Es waren coole Rennen und die Chinesen liessen sich überhaupt nicht lumpen!»

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