Edelmetall für Huttwils Seniorenteam

Bei tropisch heissen Bedingungen fanden am vergangenen Sonntag im aargauischen Hunzenschwil die Schweizermeisterschaften im Staffel-Orientierungslauf, kurz SOM, statt. Zehn Staffeln mit Huttwiler Beteiligung, davon fünf reine OLGH-Dreierteams, kämpften auf der Karte «Liebegg Nord» um die begehrten Meistertitel.

Silbermedaille für unsere beiden H210-Läufer Silvio Strub und Ernst Kläy, zusammen mit Ernst Baumann (OL Regio Wil)

Bei tropisch heissen Bedingungen fanden am vergangenen Sonntag im aargauischen Hunzenschwil die Schweizermeisterschaften im Staffel-Orientierungslauf, kurz SOM, statt. Zehn Staffeln mit Huttwiler Beteiligung, davon fünf reine OLGH-Dreierteams, kämpften auf der Karte «Liebegg Nord» um die begehrten Meistertitel.

Währenddem der typische Schweizer seinen Sonntag entweder im Schatten oder im kühlen Nass verbrachte, forderte Bahnlegerin Natalia Gemperle, ihres Zeichens russische Weltklassenläuferin, die knapp tausend teilnehmenden Läufer aufs Äusserste. Knifflige Postenstandorte im sehr grünen Wald führten bei Vielen zu längeren Suchaktionen. Bei bis zu 35°C im Schatten gab es auch im Wald keine wirkliche Abkühlung mehr, womit der Lauf zu einer riesigen physischen Herausforderung wurde.

Bei den einen Huttwiler-Teams stand die Freude am Mitmachen im Vordergrund, andere dagegen waren mit mehr Ambitionen am Start. Der 71-jährige Ernst Kläy und sein drei Jahre jüngerer Clubkollege Silvio Strub bildeten zusammen mit ihrem Ostschweizer-Kollegen Ernst Baumann ein Team in der ältesten Seniorenkategorie «Herren 210» (d.h. die drei Läufer müssen zusammen mindestens 210 Jahre alt sein). Lange lag das Trio in Führung, die Hitze machte Schlussläufer Strub aber sehr zu schaffen. Er rettete sich mit seinen allerletzten Kräften ins Ziel, wurde aber auf der Schlussschlaufe noch vom Verfolgerteam aus Biel abgefangen. Trotzdem blieb den dreien schlussendlich der Silberplatz.

Ebenfalls erfolgreich war Eliteläuferin Sarina Jenzer. Im Dress ihres Zweitclubs ol Norska gewann sie zusammen mit ihren beiden Nationalkaderkolleginnen Martina Ruch und Sabine Hauswirth den Schweizermeistertitel in der Kategorie «Damen Elite», mit etwas mehr als vier Minuten Vorsprung auf das Team der OL Zimmerberg.

Ein amüsantes Detail am Rande: Da im Seniorinnen-Team um Christine Jenzer und Christine Kurzen die dritte Läuferin infolge Verletzung ausfiel, musste kurzfristig nach Ersatz gesucht werden. Es wurde gewitzelt, eine dritte Christine wäre doch perfekt. Und tatsächlich: Mit Christine Hofer von der OLV Langenthal, Mutter der beiden Nachwuchsläufer Mia und Tim Hofer, wurde man schliesslich fündig. Natürlich wurde das Team noch unbenannt in «OLG Huttwil – Christine Hoch3».

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